FAQs

1. Wie lange sind die Naturprodukte haltbar?

Feste Seifen:
12 Monate nach Erstverwendung (PAO 12 M)***
*** Das internationale Symbol für die Kosmetik-Haltbarkeit ist ein geöffneter Cremetiegel, in dem eine Zahl steht – diese erläutert die Verwendungsdauer des jeweiligen Produkts nach dem Öffnen:
PAO 12 M bedeutet, dass die Seife ab Produktion 42 Monate haltbar ist.
Die Voraussetzung für ein PAO Symbol ist eine Haltbarkeit von 30 Monaten und der geöffnete Tiegel gibt an, wie lange die Seife nach der 1. Benutzung haltbar ist. Bei diesem Produkt also 12 Monate, nachdem du sie zum ersten Mal mit Wasser in Berührung gebracht hast.

Flüssigprodukte:
6 Monate nach Erstverwendung (PAO 6 M)***
*** PAO 6 M bedeutet, dass die Flüssigprodukte ab Produktion 36 Monate haltbar sind.
Die Voraussetzung für ein PAO Symbol ist eine Haltbarkeit von 30 Monaten und der geöffnete Tiegel gibt an, wie lange das Produkt nach der 1. Benutzung haltbar ist. Bei diesem Produkt also 6 Monate, nachdem du den Pumpender geöffnet hast.

2. Wie kann ich die leeren Glasflaschen zurückgeben?

Rückversand Leergut per Post: 
Sammle deine leeren BellFill Flaschen. So sparst du Zeit, Versand(gebühr) und Verpackung.  
Für 4 leere, zurückgesandte Glasflaschen à 250 ml schreiben wir dir beim nächsten Einkauf € 6 gut. Das entspricht einem Pfand von € 1,50/Flasche.  Darüberhinaus übernehmen wir bei einer Rücksendung mit 4 Flaschen einen Teil deiner Versandgebühr, und zwar in Höhe von € 2. Diese erhältst du ebenfalls als Gutschrift auf deinem Kundenkonto. Und ganz wichtig: Du hilfst, die Erde zu entlasten!  
Bitte wähle einen CO2 neutralen Logistik-Service.
Verwende möglichst unsere Original-Versandverpackung und gegebenenfalls Füllmaterial für den Rückversand. So können wir auch hier Ressourcen schonen, indem wir Material (hier wertvolles Papier) im Kreislauf behalten.
Bitte belasse Produktetiketten an den Flaschen. Ohne Barcode können wir die Flaschen leider nicht zurücknehmen.
Bitte verschraube die Flaschen vor Rückversand unbedingt mit den Originalverschlüssen und stelle diese auf die „Stop-Stellung“. So vermeidest du, dass Produktreste in den Karton gelangen und diesen verunreinigen bzw. durchfeuchten.
Eine Pfandrückzahlung erfolgt nur für unversehrte Glasflaschen.  Flaschen mit Sprung, abgeschlagenen Stellen oder Kratzern können wir leider nicht gutschreiben. Bitte entsorge solche beschädigten Flaschen über den Glas-Recycling-Container für Weißglas.

Rückgabe Leergut im stationären Handel: 
Du hast ein Geschäft in deiner Nähe, das LAPAHDU-Produkte verkauft? Umso besser. Unsere Partner <Link zu Geschäften mit BellFill-Ware> nehmen gerne deine leeren 250 ml Glasflaschen zurück.
Hier bekommst du bereits für eine Flasche dein Pfand in Höhe von € 1,50 zurück, indem es dir auf deinen Einkauf angerechnet wird.
Auch hier gilt:  Bitte verschraube die Flaschen vor Rückgabe unbedingt mit den Originalverschlüssen und stelle diese auf die „Stop-Stellung“.
Eine Pfandrückzahlung erfolgt nur für unversehrte Glasflaschen mit Originaletiketten.  Flaschen ohne Barcode, mit Sprung, abgeschlagenen Stellen oder Kratzern können leider nicht zurückgenommen werden.

3. Wie und wo verwahre ich meine LAPAHDU-Produkte?

Bitte lagern Sie Ihre Produkte wie auf dem Label angegeben.  Nicht dem direkten Sonnenlicht aussetzen und am besten unter 25 Grad Celsius aufbewahren.

4. Wie kann ich bezahlen?

Alle Details hierzu findest du hier:

ZAHLUNG & VERSAND

5. Verwendet LAPAHDU Palmöl?

Wir verwenden RSPO zertifiziertes Bio-Palmöl für unsere festen Seifen!
Palmöl wird in the Medien oft nicht neutral dargestellt oder pauschal verurteil. Solche Pauschalurteile führen aber dazu, dass wichtige Aspekte nicht berücksichtigt werden. Zusammenfassend ist es wichtig, zu verstehen, dass Palmöl grundsätzlich ein gutes Öl ist, insbesondere sobald es unter RSPO-Bedingungen (Erklärung s. u.) und kontrolliert biologisch angebaut wurde. 

Zunächst zum Anbau:
Eine ausgewachsene Ölpalme produziert ungefähr 15 Mal im Jahr Fruchtbüschel von mehr als 20 kg. Erst ab dem 21. Jahr geht die Produktion langsam zurück. 
Die hohe Produktivität der Ölpalme hat, neben anderen interessanten Eigenschaften, dazu geführt, dass diese heute die erfolgreichste aller Ölpflanzen ist:

Mit durchschnittlich 3,69 Tonnen pro Hektar (t/ha) hat die Ölpalme den mit Abstand höchsten Ertrag aller Ölpflanzen (Auf der Ölspur, WWF). 

Zudem ist die Ölpalme robust und wenig anfällig für Schädlinge.

Das gerne als Alternative genannte Kokosöl produziert auf der gleichen Anbaufläche, also auf einem Hektar, gerade mal 0,7 Tonnen Pflanzenöl.

Eine Ölpalme ist demnach viel ertragreicher als eine Kokospalme. Im Umkehrschluss wird für die gleiche Menge Kokosöl im Anbau deutlich mehr Wasser benötigt.

Von allen Ölfrüchten nimmt die Ölpalme den geringsten Teil, etwa 6 Prozent, der gesamten Anbaufläche für die weltweite Öl- und Fettgewinnung ein. Gleichzeitig stellt sie mit etwa 32 Prozent aber den größten Anteil der Gesamtproduktion.

FAZIT:
Mit Palmöl kann auf vergleichsweise geringer Fläche ein großer Teil des weltweiten Bedarfs an Pflanzenölen gedeckt werden:
Mit einem kompletten Ersatz von Palmöl durch Kokosöl wäre demnach mehr als viermal so viel Fläche notwendig.

Bei anderen Pflanzenölen wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl sieht es ähnlich aus: Sie benötigen mit circa 0,7 Tonnen Ölertrag pro Hektar ebenfalls die vierfache Anbaufläche im Vergleich zu Palmöl. Sojapflanzen benötigen sogar die achtfache Fläche für den gleichen Ertrag!

Außerdem bildet die Palmöl-Produktion in vielen Ländern die Lebensgrundlage von Kleinbauern und ist somit eine Chance zur Armutsbekämpfung. 

Doch wie bei fast allem kommt es auch bei Palmöl auf die Produktionsbedingungen an:

2011 gründete die Umweltorganisation WWF „The Roundtable of Sustainable Palm Oil“ (RSPO, „Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl“).

Ziel des RSPO ist es, möglichst viele Palmöl-Produzenten zur Einhaltung von festgelegten Standards zu bewegen und dieses „nachhaltige“ Öl für Kunden zu zertifizieren.

Zu den Mindestanforderungen zählen:

  • keine (Brand-) Rodung von besonders schützenswerten Wäldern für neue Plantagen
  • Verantwortung gegenüber der Umwelt und Wahrung natürlicher Ressourcen und der Biodiversität
  • Anwendung angemessener, bewährter und vorbildlicher Methoden durch anbauende Betriebe und Mühlen, zum Beispiel zur langfristigen Wahrung der Bodenfruchtbarkeit und Erosionsvermeidung
  • Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten auf der Plantage
  • Schutz von Wasser, Boden und Luft
  • Einhaltung gesetzlicher Regelungen, darunter Landnutzungs- und Eigentumsrechte
  • keine Kinderarbeit, dafür Bildungsangebote für die auf der Plantage lebenden Kinder
  • Einbindung und Förderung von Kleinbauern
  • Kontrolle der Plantagen durch unabhängige, autorisierte Prüfer
  • Möglichst keine großflächigen Anpflanzungen auf empfindlichen Böden
  • Seit November 2018 keine neuen Plantagen auf Torfböden
  • Pestizideinsatz reduzieren und dokumentieren
  • verantwortungsvolle Berücksichtigung der Angestellten und betroffener Individuen und Gemeinden
  • Mechanismen zur Lösung von Landkonflikten

Der RSPO ist derzeit die wichtigste Zertifizierung für Palmöl: Nach eigenen Angaben sind 19 Prozent der weltweiten Palmöl-Produktion und 2,9 Millionen Hektar Anbaufläche RSPO-zertifiziert.

Damit stammt das von uns verwendete Palmöl aus besser und umfangreicher geprüften Quellen als die meisten anderen verfügbaren Pflanzenöle.

Quellen:
https://www.forumpalmoel.org/was-ist-palmoel
https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/produkte-aus-der-landwirtschaft/runde-tische/ runder-tisch-palmoel/
https://de.wikipedia.org/wiki/Roundtable_on_Sustainable_Palm_Oil


Warum wir uns bewusst für den Einsatz von Palmöl in unseren Seifen entschieden haben:

Bei der Entwicklung unserer Seifen-Rezepturen hat sich Folgendes gezeigt:

Wir haben die gleichen Seifen einmal mit Kokosöl und einmal mit Palmöl hergestellt. In der Anwendung erzeugen die Palmöl-Seifen einen unvergleichlich zarten und gleichzeitig kompakten, herrlichen Schaum, der die Haut bereits beim Waschen mit Feuchtigkeit verwöhnt. Und einfach genial für die Nassrasur ist!  Für dich bedeutet das, dass du dich in einem Vorgang reinigen, rasieren und pflegen kannst. 

Die schöne Wirkung unserer Seifen hängt also auch mit den wertvollen Eigenschaften und Inhaltsstoffen des Palmöls zusammen!

Unter anderem enthält Palmöl:

  • Tocotrienole (Vitamin E) und
  • das Coenzym Q10

Vitamin E fungiert als Schutzschild im menschlichen Körper, schirmt ihn ab gegen schädliche, freie Radikale und kann damit Zellalterung vorbeugen.
Unterstützung bekommt das Vitamin E zusätzlich noch durch das in Palmöl enthaltene Coenzym Q10, das als Fänger freier Radikale bekannt ist.

Palmöl ist somit ein natürliches Pflegemittel, das insbesondere bei trockener Haut vorteilhaft ist.

  • es ist hautglättend,
  • antioxidativ
  • und hat noch dazu eine rückfettende Wirkung.

Das spezielle Fettsäurenkonstrukt macht Palmöl also besonders wertvoll für unsere Kosmetik.

Ihr seht also, wie mit all unseren Entscheidungen, treffen wir auch hier eine sehr bewusste und achtsame Auswahl dieses wertvollen pflanzlichen Bestandteils der LAPAHDU Produkte.

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